Ook in Duitsland helpen Buurtpreventie apps de woninginbraken te verminderen.

17 januari 2017 in Laatste nieuws, In de Media - 0 reactie(s)

Ook in Duitsland Veiligebuurt in het nieuws.

Onder de naam "Sichere Nachbarschaft" hebben we eind vorig jaar bij wijze van proef de Veiligebuurt app ook gelanceerd in Keulen. Buurtpreventie is in Duitsland nog niet zo ver als in Nederland maar dat begint te komen. Er worden voornamelijk nog veel kritische vragen gesteld of de politie niet de verantwoordelijkheid moet nemen en of buren het niet vervelend vinden dat er buurtpreventie pottenkijkers door de straat lopen. Onze app kwam heel even in beeld. Mooi dat de WDR hier aandacht aan besteed. Samen maken we ook Duitsland een stukje veiliger.

Kijk hier de video en hieronder het originele stuk van de WDR (Bron: http://www1.wdr.de/verbraucher/wohnen/wohnungseinbruch-warn-apps-100.html)

 

Warn-Apps sollen Wohnungseinbrüche verhindern

Mehr als 9.000 Mal ist im November in Nordrhein-Westfalen eingebrochen worden. Nur etwa jede siebte Tat wird aufgeklärt. Viele setzen deshalb auf Selbsthilfe unter Nachbarn und gründen WhatsApp-Gruppen. Es gibt aber auch Warn-Apps, die über Verdächtiges informieren.

Eine hohe Hecke, Bewegungsmelder, Alarmanlagen oder der bellende Hund - vieles kann Einbrecher abschrecken. Hilfreich sind in jedem Fall aufmerksame Nachbarn und genau das wollen sich App-Anbieter zu Nutze machen. Die Idee: Bürger speisen verdächtige Beobachtungen ein oder Hinweise, wo zuletzt eingebrochen wurde. Unnötige Bespitzelung oder sinnvolle Ergänzung zur Polizei?

Apps wollen Nachbarschaftshilfe bündeln

Eine dieser kostenlosen Apps ist "GetiSafe", entwickelt von einer Firma, die Bausanierungen anbietet. In der App gibt es sechs vorgefertigte Meldungen, zum Beispiel, wenn man eine unbekannte Person oder ein herumschleichendes Auto in der Nachbarschaft gesehen hat, Trickbetrüger unterwegs sind oder man Vandalismus melden will. Man kann aber auch individuelle Beobachtungen reinschreiben, wie: "In der Meisenstraße 16 steht seit Stunden das Garagentor offen". Das Prinzip von GetiSafe ist ähnlich wie bei WhatsApp: Ein Administrator verwaltet eine Gruppe von Nachbarn und nur die bekommen Warnmeldungen als Push-Mitteilung. Peter Meistrzok vom App-Hersteller Getifix ist überzeugt, dass so Straftaten verhindert werden. "Die Polizei fordert doch immer: Aufmerksam sein! So ein Netzwerk kann da helfen."

Kriminalbeamter: "Erkenne keinen Nutzen"

Vize-Chef beim Bund Deutscher Kriminalbeamter

BDK: "Warn-Apps überflüssig"

Sebastian Fiedler, Vize-Vorsitzender beim Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), hält grundsätzlich sehr viel von Nachbarschaftshilfe in der Einbruchsprävention - nicht viel hält er aber von Warn-Apps. "Ich habe gleich in mehrfacher Hinsicht Bauchschmerzen. Die Leute tragen dort ungesicherte Erkenntnisse ein. Das führt eher zu Beunruhigung und suggeriert, dass Straftaten auf diese Weise verhindert werden können. Dem ist aber nicht so. Was tun Sie mit der Information, dass drei Straßen weiter eingebrochen wurde?". Fiedler ist dagegen, dass private Anbieter derartige Daten sammeln. Die seien bei der Polizei besser aufgehoben, damit die dann dann Profibanden das Handwerk legen kann. Außerdem seien Haus- und Wohnungseigentümer selbst gefragt. Beleuchtung und Alarmanlagen können ein Objekt unattraktiv machen für Einbrecher.

Bisher machen nur wenige mit

Mann zerstört Türschloss mit Schraubenzieher

Die Nutzerzahlen der Warn-Apps sind überschaubar. Getisafe hat gerade einmal 850 Nutzer, bundesweit. Ein Konkurrent aus den Niederlanden, "Sichere Nachbarschaft", will besonders Köln in den Fokus nehmen und kommt zurzeit auf 1500 Nutzer. Fiedler zweifelt deshalb an der Aussagekraft: "Das Ganze macht sowieso nur Sinn, wenn viele mitmachen. Schon jetzt melden Betroffene ihren Schaden oder einen Einbruchsversuch lieber direkt bei der Polizei - auch, weil sie die Meldung für die Versicherung brauchen."

Polizei in NRW setzt auf Einbruchsradar

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen will Bürger besser über Einbrüche informieren und dafür sensibilisieren, bei Verdächtigem die 110 anzurufen. Alle Kreispolizeibehörden veröffentlichen deshalb seit vergangenem Jahr den Einbruchsradar. Die Karten geben an, wo es in der Vorwoche Einbrüche und Einbruchsversuche gegeben hat. Außerdem stellt NRW als erstes Bundesland monatlich eine Kriminalitätsstatistik ins Internet (siehe Link unten).

Das Landeskriminalamt NRW arbeitet außerdem an einer Art Einbruchs-Vorhersage, nach US-amerikanischem Vorbild. Pressesprecher Frank Scheulen sagt, dass dabei polizeiinterne Daten über Einbrüche mit externen Daten wie Jahreszeit oderWetter in einer Software verarbeitet werden. Die erstellt dann eine Prognose, wo in den nächsten Tagen etwas passieren könnte. Eine Zwischenbilanz des Pilotprojekts gibt es noch nicht. Es soll aber bald von Duisburg und Köln auf die Städte Düsseldorf, Essen und Dortmund ausgeweitet werden.

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